Bei der Teezubereitung spielt die Wassertemperatur eine sehr wichtige Rolle. Wenn das Wasser nicht heiß genug ist, lösen sich nicht genug Geschmacksstoffe und der Tee schmeckt zu schwach. Wenn das Wasser zu heiß ist, lösen sich zu viele Gerbstoffe und der Tee schmeckt bitter. Also immer kochendes Wasser leicht abkühlen lassen und über die Teeblätter geben.
Wie lange der Tee ziehen soll, entnehmen Sie bitte den Plantanas Produktbeschreibungen.
Es gibt aber eine einfache Regel für koffeinhaltigen Tee:
kurze Ziehzeit = anregend
längere Ziehzeit = beruhigend
Tee zum Genießen (hier KLICKEN)
Mittwoch, 28. September 2011
Tee und sein gesundheitliches Potenzial
Tee und sein gesundheitliches Potenzial durch Polyphenole
Die meisten gesundheitlichen Wirkungen von Tee gehen von seinen Polyphenolen aus. Als Polyphenole bezeichnet man bestimmte organische Verbindungen wie z.B. Catechine und Flavonoide.
Die Flavonoide stellen eine Untergruppe der Polyphenole dar. Dazu gehören z.B. Cate-chine, Flavone und Flavonole. Flavonoide sind in der Natur sehr weit verbreitet und wurden auch in vielen Obst- und Gemüsesorten nachgewiesen. Für Tee sind vor allem die Catechine, Flavonolglykoside und im Schwarzen Tee auch Theaflavine und Thearubigine von Bedeutung. Die Gerbstoffe (Tannine) zählen ebenfalls zu den Polyphenolen. Der Anteil der Catechine an den gesamten Polyphenolen ist beim Grünen Tee fast im-mer deutlich höher als beim Schwarzen Tee. Theaflavine hingegen wurden im Grünen Tee nicht nachgewiesen. Der Gesamtgehalt der Flavonolglykosiden ist bei beiden Gruppen etwa gleich.
Tee-Polyphenole besitzen eine starke antioxidative Wirkung. Sie können freie Radikale abfangen, die durch Oxidation zu Zellschädigungen führen und damit Reaktionen ver-hindern, die eine Entartung der Zellen und damit die Entstehung von Tumoren und Krebs begünstigen. Außerdem bewirken Antioxidanzien eine verringerte Oxidation des „bösen“ LDL-Cholesterins, wodurch möglicherweise ein Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegeben ist. Den Inhaltsstoffen im Tee werden deshalb u.a. anticance-rogene, antioxidative und kardioprotektive Wirkungen zugesprochen.
Die Flavonoide stellen eine Untergruppe der Polyphenole dar. Dazu gehören z.B. Cate-chine, Flavone und Flavonole. Flavonoide sind in der Natur sehr weit verbreitet und wurden auch in vielen Obst- und Gemüsesorten nachgewiesen. Für Tee sind vor allem die Catechine, Flavonolglykoside und im Schwarzen Tee auch Theaflavine und Thearubigine von Bedeutung. Die Gerbstoffe (Tannine) zählen ebenfalls zu den Polyphenolen. Der Anteil der Catechine an den gesamten Polyphenolen ist beim Grünen Tee fast im-mer deutlich höher als beim Schwarzen Tee. Theaflavine hingegen wurden im Grünen Tee nicht nachgewiesen. Der Gesamtgehalt der Flavonolglykosiden ist bei beiden Gruppen etwa gleich.
Tee-Polyphenole besitzen eine starke antioxidative Wirkung. Sie können freie Radikale abfangen, die durch Oxidation zu Zellschädigungen führen und damit Reaktionen ver-hindern, die eine Entartung der Zellen und damit die Entstehung von Tumoren und Krebs begünstigen. Außerdem bewirken Antioxidanzien eine verringerte Oxidation des „bösen“ LDL-Cholesterins, wodurch möglicherweise ein Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegeben ist. Den Inhaltsstoffen im Tee werden deshalb u.a. anticance-rogene, antioxidative und kardioprotektive Wirkungen zugesprochen.
Teezeremonien weltweit
Indien:
So wie die Inder den Tee genießen, wäre für uns doch etwas gewöhnungsbedürftig. In der Himalaja - Region bekommen Reisende von den Hirten häufig eine Tasse gesalzenen Tee gereicht, der mit Ziegenmilch angereichert ist. Auch die Tibeter trinken den Tee gerne gesalzen. Anstatt der Ziegenmilch gibt man hier aber Yakbutter dazu.
In Indien bekommt man den Tee meistens in einer Tasse mit Untertasse gereicht. Wer es besonders eilig hat, schüttet etwas Tee zum abkühlen in die Untertasse und trinkt ihn daraus.
So wie die Inder den Tee genießen, wäre für uns doch etwas gewöhnungsbedürftig. In der Himalaja - Region bekommen Reisende von den Hirten häufig eine Tasse gesalzenen Tee gereicht, der mit Ziegenmilch angereichert ist. Auch die Tibeter trinken den Tee gerne gesalzen. Anstatt der Ziegenmilch gibt man hier aber Yakbutter dazu.
In Indien bekommt man den Tee meistens in einer Tasse mit Untertasse gereicht. Wer es besonders eilig hat, schüttet etwas Tee zum abkühlen in die Untertasse und trinkt ihn daraus.
China:
Im alten China war Tee ein Zeichen für Freundschaft und Geselligkeit. Überall wo man in China hinkam, wurde Tee zur Begrüßung angeboten, in privaten Haushalten ebenso wie in Hotels und Geschäften. Heute gehört Tee in China zum täglichen Lebensmittel. Die Chinesen bevorzugen dabei besonders den grünen Tee.
Im alten China war Tee ein Zeichen für Freundschaft und Geselligkeit. Überall wo man in China hinkam, wurde Tee zur Begrüßung angeboten, in privaten Haushalten ebenso wie in Hotels und Geschäften. Heute gehört Tee in China zum täglichen Lebensmittel. Die Chinesen bevorzugen dabei besonders den grünen Tee.
Japan:
Wer nach dem traditionellen japanischen Ritual Tee genießen möchte, braucht viel Zeit. Jeder Handgriff bei der Zubereitung ist genau definiert und dient dazu, den Gast zur Ruhe zu bringen. Die Bewegungen erfolgen langsam und konzentriert.
Wer nach dem traditionellen japanischen Ritual Tee genießen möchte, braucht viel Zeit. Jeder Handgriff bei der Zubereitung ist genau definiert und dient dazu, den Gast zur Ruhe zu bringen. Die Bewegungen erfolgen langsam und konzentriert.
Auch in Japan wird grüner Tee bevorzugt. Traditionell trinken alle aus der gleichen Schale. Es gibt auch immer ein Teegebäck dazu.
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